Schnelle Dinkelpizza ohne Gehzeit aus der Heißluftfritteuse
Schnelle selbstgemachte Pizza aus Dinkelmehl und Joghurt, ohne Hefe und ohne Gehzeit.
Als wir uns die Heißluftfritteuse zugelegt haben, haben wir natürlich nach und nach angefangen, darin wirklich alles Mögliche auszuprobieren. 🙂 Nach dem Gugelhupf kam nun die Pizza an die Reihe.
Diesmal wollte ich aber keinen klassischen Hefeteig machen. Zum Abendessen wollten wir etwas Schnelles, Leichteres und vor allem etwas, bei dem wir nicht stundenlang warten müssen, bis der Teig aufgeht. Also habe ich eine ganz einfache Grundlage aus glattem Dinkelmehl und Naturjoghurt probiert. In den Teig kommen weder Öl noch Butter noch Hefe. Nur Mehl, Joghurt oder Skyr, etwas Backpulver und Salz.
Der Teig ist in wenigen Minuten fertig, und weil er nicht gehen muss, kann man ihn praktisch sofort backen. Mein Mann hat seine mit Schweineschinken bester Qualität, Gouda, Ziegenkäse, Zwiebel, Ketchup und Basilikum belegt. 🙂
Pizza in der Silikonform Lékué
Wie schon beim Backen in der Heißluftfritteuse verwenden wir unsere grünen runden Silikonformen Lékué, die extra für den Airfryer gemacht sind. Wir haben zwei, sodass sie auch zu unserer Fritteuse mit zwei separaten Schubladen passen.
Für eine kleine Pizza reicht eine Form mit 15 cm Durchmesser. Lékué stellt sie aus Platinsilikon her, sie ist flexibel und für den Einsatz in der Heißluftfritteuse gedacht. Und praktisch ist, dass ich die Form vor dem Backen nicht einfetten muss. Ich habe den Teig einfach hineingelegt und mit den Fingern auf dem Boden verteilt.
Wenn du zwei gleiche Formen und eine Fritteuse mit zwei Schubladen hast, kannst du natürlich zwei kleine Pizzen gleichzeitig zubereiten. Verdopple dafür einfach die Mengen im Rezept.
Mit dem Belag würde ich es eher nicht übertreiben. Die Pizza ist klein, und zu viel Tomatenbasis oder Käse könnte dazu führen, dass der Teig in der Mitte unnötig feucht bleibt.
Der vorgebackene Boden in der Lékué-Form, der Belag mit Schinken und die fertige Pizza mit Basilikum
Zutaten
Zubereitung
Jede Heißluftfritteuse backt natürlich ein wenig anders. Bei unserer haben wir schon festgestellt, dass manche Rezepte etwas länger brauchen, als üblicherweise angegeben wird, deshalb richte ich mich vor allem danach, wie die Pizza beim Backen aussieht.
Und wie hat sie geschmeckt?
Die Pizza war ausgezeichnet, innen sozusagen luftig und geschmacklich sehr gut. Mein Mann sagt zwar, es sei eher eine Kuchenpizza, was mir überhaupt nichts ausgemacht hat. 🙂
Die fertige Pizza direkt in der Fritteuse und ihr luftiges „Kuchen“-Innere
Aber natürlich kommt es auch darauf an, welche Zutaten man dafür verwendet. Und mir ist klar, dass Italiener davon nicht begeistert wären. 🙂
Und genau solche Rezepte, schnell und einfach, machen mir an der Heißluftfritteuse am meisten Spaß. 🙂
Gut zu wissen
Muss der Teig gehen?
Nein. Er besteht nur aus Mehl, Joghurt oder Skyr, Backpulver und Salz, du kannst ihn also backen, sobald du ihn in der Form verteilt hast.
Wie lange und bei wie viel Grad soll die Pizza backen?
Bei 180 °C. Zuerst nur der Boden etwa 12–15 Minuten, dann mit Belag weitere 8–12 Minuten. Jede Heißluftfritteuse backt ein wenig anders, richte dich also vor allem danach, wie die Pizza aussieht.
Muss ich die Silikonform einfetten?
Die Lékué-Form nicht. Ich habe den Teig einfach hineingelegt und mit den Fingern auf dem Boden verteilt.
Warum blieb der Teig in der Mitte feucht?
Wahrscheinlich liegt zu viel Belag auf der Pizza. Die Pizza ist klein, deshalb reicht eine dünne Schicht Tomatenpüree oder Ketchup und ein wenig Käse.
Kann man mehrere Pizzen gleichzeitig backen?
Ja, wenn du zwei Formen und eine Fritteuse mit zwei Schubladen hast. Verdopple einfach die Mengen im Rezept.
Wie schmeckt so eine Pizza?
Innen ist sie luftig. Mein Mann sagt, es sei eher eine Kuchenpizza. Italiener wären davon wohl nicht begeistert, aber uns hat sie sehr gut geschmeckt. 🙂