Saftiger Mandel-Kokos-Kuchen
Saftiger Mandel-Kokos-Kuchen aus der Heißluftfritteuse — mit griechischem Joghurt, gemahlenen Mandeln und Dinkelmehl. Zwei kleine Kuchen, gebacken in Lékué-Silikonformen.
Bei uns zu Hause gibt es einen neuen Helfer, den sich mein Mann schon länger gewünscht hat, und ich lerne ihn gerade langsam kennen und probiere aus, was ich alles damit zubereiten kann. Wir haben uns eine ganz gewöhnliche Heißluftfritteuse von Lidl geholt, die zufällig gerade stark reduziert war, also haben wir gesagt, wir probieren sie aus.
Wir sind nur zu zweit zu Hause, daher reicht uns ihre Größe völlig aus. Unsere Fritteuse hat außerdem zwei separate Schubladen, was ziemlich praktisch ist – wir können zwei Sachen gleichzeitig zubereiten oder, wie diesmal, zwei kleine Kuchen auf einmal backen. Und eine Sache gefällt mir an ihr noch besonders. Wenn mein Mann ausnahmsweise mal am Wochenende nicht zu Hause ist und ich Lust auf etwas Gutes bekomme, muss ich wegen einer kleinen Portion nicht den ganzen großen Backofen anschalten und aufheizen. Gerade für solches kleines Backen ist die Heißluftfritteuse meiner Meinung nach absolut ideal.
Neue Lékué-Formen für die Heißluftfritteuse
Zur Fritteuse haben wir uns gleich auch zwei grüne, runde Lékué-Formen geholt, die speziell für Heißluftfritteusen gedacht sind. Bestellt haben wir sie direkt von der offiziellen Seite Lékué.com, und bisher bin ich wirklich begeistert von ihnen. Sie haben einen Durchmesser von 15 cm, sodass genau eine Form in jede Schublade der Fritteuse passt. Sie bestehen aus 100 % Platin-Silikon, sind flexibel und vertragen Temperaturen bis 220 °C. Und vor allem muss ich sie vor dem Backen überhaupt nicht einfetten. Der fertige Kuchen ließ sich nach kurzem Abkühlen wirklich schön aus der Form stürzen, und nichts ist kleben geblieben. Die Formen lassen sich außerdem sehr gut reinigen, was für mich ein weiteres großes Plus ist. Laut Hersteller sind sie sogar spülmaschinenfest.
Unsere Heißluftfritteuse mit zwei Schubladen und die neuen Silikonformen von Lékué
Für diese Teigmenge habe ich beide Formen verwendet und jede etwa zur Hälfte gefüllt. Dank der zwei Schubladen der Fritteuse konnte ich dann beide Kuchen gleichzeitig backen. Und genau in diesen Formen ist auch das heutige Rezept entstanden. 🙂
Die mit Teig etwa zur Hälfte gefüllten Formen, bereit in den Schubladen der Fritteuse
Wie das Rezept eigentlich entstanden ist
Im Internet habe ich ein einfaches Rezept für eine Kokos-Leckerei gefunden, das mich vor allem deshalb angesprochen hat, weil es nur wenige Zutaten enthielt. Als ich dann aber mit dem Backen loslegen wollte, stellte ich fest, dass wir definitiv nicht so viel Kokos zu Hause hatten, wie ich gebraucht hätte. Mir blieben nur etwa 35 Gramm übrig. Also blieb mir nichts anderes übrig, als zu improvisieren. 🙂
Im Schrank fand ich gemahlene Mandeln und helles Dinkelmehl, und so habe ich das ursprüngliche Kokosrezept an das angepasst, was wir gerade zu Hause hatten. Den Kokos habe ich zumindest ein bisschen für den Geschmack drin gelassen, gemahlene Mandeln dazugegeben und schließlich noch Dinkelmehl, damit der Teig die richtige Konsistenz bekam. Und das Ergebnis hat mich wirklich überrascht. Der Kuchen wurde schön saftig, zart, leicht nach Kokos und Mandeln schmeckend, und oben bildete sich eine schön gebackene goldbraune Kruste.
Zutaten
Zubereitung
Das Ergebnis seht ihr auf den Fotos. Die Oberfläche ist schön goldbraun geworden, und innen blieb der Kuchen saftig und recht gehaltvoll. Und dank Mandeln, Eiern und Joghurt macht er auch ziemlich satt. 🙂
Der gebackene Kuchen mit goldbrauner Kruste und saftigem Inneren
Am Ende bin ich eigentlich froh, dass mir der Kokos ausgegangen ist. Sonst wäre diese Mandel-Kokos-Version nie entstanden.
Und ich habe das Gefühl, dass unsere Heißluftfritteuse bei uns bestimmt nicht nur für Pommes verwendet wird. Ich fange erst an herauszufinden, was sich alles darin zubereiten lässt. 🙂