Ausflug zur Burg Trsat, Rijeka
Am zweiten Tag in Rijeka sind wir zur Burg Trsat hinaufgestiegen, die hoch über der Stadt thront. Reiche Geschichte, Drachenstatuen und ein atemberaubender Blick auf die Stadt und das endlos blaue Meer.
Am zweiten Tag unseres Ausflugs beschlossen wir, die berühmte Burg Trsat zu erkunden, die hoch über der Stadt thront. 🏰
Wenn man Rijeka sagt, denken die meisten Leute an einen Hafen, Schiffe und belebte Straßen… Aber man muss nur ein kleines Stück weiterfahren, und schon steht man an einem Ort, von dem aus man die ganze Stadt samt Meer wie auf dem Präsentierteller vor sich hat.
Der Weg nach oben und günstiger Eintritt 🚖
Vom Stadtzentrum ist es zur Burg Luftlinie zwar nur ein Katzensprung, aber den steilen Berg in der Hitze zu Fuß hochzulaufen, hatte für uns keinen Reiz. Also bestellten wir einen Bolt, der uns bequem und für ein paar Kronen nach oben brachte.
Die Burg liegt auf einem steilen Hügel, sodass man, auch wenn einen das Auto nah heranbringt, von der Straße noch ein Stück zu Fuß weitergehen und selbst nach oben klettern muss. Aber glaubt mir, das schafft jeder, und die kleine Anstrengung lohnt sich zu hundert Prozent.
Ein großer Bonus ist, dass der Eintritt zum gesamten Burgareal sehr günstig ist. Die Eintrittskarte kostet 3 €, was etwa 73 CZK entspricht. Es lohnt sich aber, die Eintrittspreise vor dem Besuch auf der Website zu prüfen, denn im Oktober ist der Eintritt wahrscheinlich noch günstiger.
Der Weg zum Tor der Burg Trsat
Reiche Geschichte und Drachenstatuen 🐉
Die Burg selbst hat eine unglaublich reiche Geschichte. Einst war sie eine strategische römische Festung und gehörte später dem berühmten Geschlecht der Frankopanen. Im 19. Jahrhundert ließ sie Graf Laval Nugent umbauen, der daraus einen Familiensitz machte und dort sogar einen kleinen griechischen Tempel errichten ließ, mit der Inschrift MIR JUNAKA (Friede der Helden). Direkt davor stehen faszinierende Drachenstatuen.
Im Burgareal gibt es sogar ein stilvolles Café, in dem man sich einen Drink gönnen und einfach die historische Atmosphäre auf sich wirken lassen kann. 🍹
Wir haben hier viel Zeit mit Umherschlendern, dem Entdecken versteckter Gässchen und natürlich mit Fotografieren verbracht, denn dort ist wirklich alles fotogen.
Burgturm, Treppe und Steingässchen
Drachenstatuen, Wehrmauern und alte Kanone
Ein atemberaubender Ausblick 🌅
Und dieser Ausblick? Das war eine absolute Pracht. Der Blick auf ganz Rijeka, das endlos blaue Meer und den Hafen unter uns hat uns buchstäblich den Atem verschlagen.
Wir sind sogar bis ganz nach oben zum höchsten Teil des Burgturms hinaufgestiegen. Ich muss zugeben, dass mir die Höhe dort oben schon ziemlich zu schaffen machte, aber der Panoramablick war die Angst wert.
Blick auf Rijeka und das Meer von den Wehrmauern
Als wir uns zur anderen Seite umdrehten, sahen wir eine ganz andere Welt – ein tiefes grünes Tal, riesige Autobahnbrücken und Tunnel, die in den Fels geschnitten waren. Dieser Kontrast zwischen Geschichte und moderner Technik war beeindruckend.
Der Canyon der Rječina mit Brücken und Tunneln auf der anderen Seite der Burg
Rijeka am Abend und die allgegenwärtigen Möwen 🌆
Von der Burg fuhren wir wieder mit Bolt zurück ins Zentrum, zum späten Mittagessen. Da es am Nachmittag ziemlich zu regnen begann, mussten wir unsere Pläne etwas anpassen. Am Abend gingen wir noch durch die Stadt spazieren, und auch die abendliche Stadt hatte ihren eigenen Zauber. Rijeka ist mit abendlicher Beleuchtung ebenfalls interessant und wunderschön.
Rijeka am Abend
Und übrigens, da ist noch etwas über Rijeka, das ich euch noch nicht erzählt habe. Hier gibt es Möwen. Und nicht so, dass man mal ab und zu eine erblickt. Sie sind einfach ÜBERALL. Sie sitzen auf Autos, auf Straßenlaternen, auf Parkbänken, laufen auf dem Boden herum, besetzen Hausdächer und ruhen sich auf Booten im Hafen aus.
Sie sind wie so etwas wie die inoffiziellen Herrscher der Stadt. Man gewöhnt sich schnell an sie, aber am Anfang hat es uns ziemlich fasziniert und amüsiert, ihnen zuzusehen. 🙂
Möwen – die inoffiziellen Herrscher von Rijeka
Den Besuch der Burg Trsat kann ich euch mit vollster Überzeugung empfehlen. Wenn ihr jemals in Rijeka seid, dürft ihr diesen Ort auf keinen Fall auslassen.
Und wohin ging es am nächsten Tag weiter? Das war wieder etwas ganz anderes, aber davon erzähle ich euch erst im nächsten Artikel. 🙂
Gut zu wissen
Was kostet der Eintritt zur Burg Trsat?
Das Ticket für das gesamte Gelände kostet 3 €. Den Preis prüfen Sie aber besser vor dem Besuch auf der Website, außerhalb der Saison kann der Eintritt noch günstiger sein.
Wie kommt man vom Zentrum von Rijeka zur Burg Trsat?
Die Burg steht auf einem steilen Hügel über der Stadt. Bei der Hitze haben wir uns den Aufstieg zu Fuß nicht zugetraut und uns von Bolt hinaufbringen lassen, bequem und günstig. Von der Straße aus geht es noch ein Stück zu Fuß hinauf, aber das schafft jeder.
Was kann man auf der Burg Trsat sehen?
Eine Burg mit reicher Geschichte, von der römischen Festung über das Geschlecht der Frankopan bis zu Graf Laval Nugent. Sie finden hier einen kleinen griechischen Tempel mit der Inschrift MIR JUNAKA (Frieden der Helden), davor Drachenstatuen, versteckte Gässchen und einen Burgturm, den man besteigen kann.
Wie ist die Aussicht von der Burg Trsat?
Atemberaubend. Auf der einen Seite ganz Rijeka, das blaue Meer und der Hafen. Auf der anderen ein tiefes grünes Tal, Autobahnbrücken und Tunnel im Fels. Vom höchsten Teil des Turms hat man einen Panoramablick, aber Vorsicht, es ist ziemlich hoch.
Gibt es auf der Burg Trsat ein Café?
Ja, auf dem Gelände gibt es ein stilvolles Café, wo Sie etwas trinken und die historische Atmosphäre genießen können.
Wie viel Zeit sollte man für die Burg Trsat einplanen?
Wir haben hier etwa eine Stunde verbracht, mit Spazieren, Entdecken der Gässchen und Fotografieren.
Kann man bei der Burg Trsat mit dem Auto parken?
Mit dem Parken ist es schwieriger, die Straßen ringsum sind ziemlich eng. Mit etwas Glück finden Sie einen freien Platz in den Straßen bei der Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau von Trsat, etwa 200 Meter von der Burg entfernt. Es gibt aber nur wenige Plätze, deshalb würden wir uns nicht darauf verlassen. Uns hat sich Bolt bewährt.